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30 Ziegen für das „Faith Farm Children’s Home“

Ende Februar 2020 konnten mit der Hilfe von Mama Nomsa (Leiterin) und Onkel Sixtus (Bauer) 30 Ziegen gekauft werden. Es war ein langer Tag für die beiden und die Ziegen, denn in Simbabwe dauert alles einfach ein bisschen länger als anderswo.

Mit einem gemieteten Truck mussten die Tiere von Harare nach Chegutu gebracht werden. Erst nach Einbruch der Dunkelheit kamen sie bei der „Faith Farm“ an.

Nun springen 36 Ziegen auf unserem Grundstück herum und fühlen sich sichtlich wohl. Auch einen Stall konnten wir bauen lassen – dieser befindet sich gleich neben Sixtus‘ Haus.

Sixtus und seine Familie arbeiten sehr hart und haben es in den letzten Monaten geschafft, einiges an Gemüse anzubauen. Tomaten, Butternuss, Mais usw. gedeihen im Moment sehr gut. Wir sind sehr stolz auf die junge Familie und können es kaum erwarten die Farm im Juli mit eigenen Augen bestaunen zu dürfen.

Wir danken allen, die uns dabei helfen, dieses Projekt zu verwirklichen!

Gregor Bloéb erzählt über die Entstehung von Kurima

Vor einigen Monaten durfte Nicole den talentierten Schauspieler Gregor Bloéb treffen und ihm von Kurima und dessen Projekte erzählen.

Dank der Kontaktaufnahme durch Nadja Holzer, erklärte sich der Schauspieler dazu bereit, im Werbefilm des Vereins zu sprechen.

„Es ist eine Ehre für uns , dass Gregor Bloéb sich unserer sozialen Projekte angenommen hat und uns mit seiner Stimme hilft, noch mehr Menschen zu erreichen. Wir danken Gregor und Nadja für die großartige Unterstützung. Auch ein herzliches DANKE an Beate Mantl und Barbara Müller!“ Nicole

Hier geht’s zum Film

Christkindlmärkte 2019

Im Dezember 2019 durften wir in Polling, Inzing und in der Innsbrucker Altstadt an Christkindlmärkten zugunsten von Kurima verkaufen! Dank zahlreicher Helfer und kreativer Köpfe ist es uns gelungen ein breites Spektrum an Selbstgebasteltem und Gebackenem anzubieten. Neben Keksen und Likören gab es Holzdekoration, Tischdecken und Bilderrahmen aus Filz, gestrickte Socken, Mützen und Decken, Gutscheine von Physio4you, Produkte der Firma Wildkraut, Taschen von „People’s Creative Collective“, Fliegen von „Zimbowties“ UND VIELES MEHR. Aber überzeugen Sie sich selbst:

Kurz vor den Weihnachtsferien durften wir unser Projekt auch in der Volksschule Inneren Stadt in Innsbruck vorstellen. Die Kinder und LehrerInnen der engagierten Schule verkauften anschliessend bei einem Basar selbstgemachtes fer Kurima.

Wir sind unglaublich dankbar, dass uns so viele Menschen bei der Vorbereitungen aber auch beim Verkaufen geholfen haben. Ohne sie alle waere das nicht möglich gewesen! wir möchten ihnen allen hiermit unseren größten Dank aussprechen! es hat sich auch wirklich gelohnt!

Ein Frohes, Gesundes und Liebevolles Jahr 2020 !!

Martin in Simbabwe

Seit 19. Juli 2021 ist Martin nun in Simbabwe. Nachdem er die ersten Hürden überwunden hatte, konnte er sich voll und ganz dem Aufbau des FAITH FARM CHILDRENS HOME widmen. Es ist auch in Simbabwe schwierig, manche Baumaterialien zu erhalten. Auch die Preise sind stark nach oben gegangen. Wir lassen uns jedoch nicht beirren und arbeiten weiter, um unseren Traum zu verwirklichen.

Wir wissen, dass es ohne IHRE Unterstützung nicht möglich wäre, Kindern in Simbabwe ein neues und besseres Leben zu ermöglichen. Deshalb möchten wir Ihnen von Herzen danken!

Danke für Ihr Vertrauen und für Ihre Hilfe!

Sobald Anja, Nicole und die Kinder in Simbabwe sind, wird es wieder Updates geben. Folgen Sie uns auch auf Facebook und Instagram um immer die neuesten Bilder und Informationen zu erhalten.

Alles Gute und einen schönen Sommer,

der Vorstand.

Reise nach Simbabwe 2021

E N D L I C H

Endlich können wir wieder nach Simbabwe reisen! Seit zwei Jahren warten wir darauf und nun ist es bald so weit!

Martin wird Mitte Juli nach Simbabwe fliegen und beim Aufbau des ersten Kinderdorfes dabei sein! Bis jetzt wurden dort alle Fundamente für die Rundhütten gebaut, das erste Badezimmer steht und die Hütte für die Mutter und die kleinen Kinder wird gerade gebaut. Martin wird sich vorrangig um den Aufbau und alle rechtlichen Dinge kümmern.

Im August werden dann Anja (im Vorstand), Nicole und ihre beiden Söhne nach Simbabwe reisen. Es gibt einiges zu tun sein – unter anderem müssen pädagogische Konzepte in Zusammenarbeit mit Mama Nomsa erstellt werden, die ersten Hütten müssen eingerichtet werden, die Namen der Ziegelsteinspender werden an die Mauer des Aufenthaltsraums angebracht werden.

Wenn auch Ihr Name im ersten Kinderdorf verewigt werden soll, dann bitten wir Sie um Ihre Ziegelspende.

Für unsere Reise benötigen wir noch einige Dinge. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie uns dabei helfen möchten folgende Dinge zu sammeln: englische Kinderbücher, Taschenlampen (am besten Solarbetrieben), Erste Hilfe-Utensilien, Medikamente, Moskitonetze, Wasserfilter…

Wir freuen uns, Ihnen bald mehr Updates und Fotos aus Simbabwe senden zu können.

Zwei Brüder starten durch

Die beiden Brüder Charles und Christopher, die sich vor kurzem in einer akuten Notlage befanden, konnten nun durch die Hilfe einiger großzügiger Unterstützer ein „Chicken Project“ starten.

Nach dem Spendenaufruf am 7. Mai 2021 wurde innerhalb kürzester Zeit genug Geld für das Hühner Projekt gesammelt. Hier erfahren Sie mehr.

Vor ein paar Wochen konnten wir das Geld an Martins Bruder Raymond schicken, er und Mama Nomsa halfen den Brüdern bei der Beschaffung der nötigen Ausstattung für die Küken.

Nun haben die zwei nicht nur ein regelmäßiges Einkommen, sondern auch eine sinnvolle Aufgabe. Sie sind nun auf niemanden mehr angewiesen und können ihre langersehenten Träume verwirklichen. Unsere Mitarbeiter vor Ort werden sie weiterhin auf ihrem Weg begleiten und auch wir werden sie während unserer nächsten Reise besuchen.

Wir danken all den Spendern, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Sie haben gleich zwei Menschen zu einem neuen und besseren Leben verholfen! Im Namen von Charles und Christopher sagen wir TATENDA – VIELEN DANK.

Spendenaufruf für 2 Brüder in Not

Die beiden Brüder Charles und Christopher wuchsen in einem Waisenhaus außerhalb Mutare auf, das Nicole schon während ihrer ersten Reise nach Simbabwe im Jahr 2012 kennen lernte. Als Kleinkinder wurden sie in das Kinderheim gebracht, bis heute wissen sie nicht, warum und was mit ihren Eltern passiert ist.

Das Kinderheim war sehr abgelegen, angeschlossen an einer Mission und geführt von Nonnen, die alle schon ziemlich alt waren. Die 15 Buben/Jugendlichen lebten dort mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. Der Ort war geprägt von Gewalt, Armut und Hoffnungslosigkeit.

„Es war ein trauriger Ort – dunkle und kalte Räume, keine Spielsachen, fast keine Möbel, wie in einem Gefängnis, waren die Zimmer nebeneinander aufgereiht, die alle untertags von den Nonnen verschlossen wurden. In den Zimmern roch es vor allem bei den kleineren Buben nach Urin. In den Badezimmern, die gar nicht so schlecht ausgestattet waren gab es nur kaltes Wasser, mit dem die kleinen Buben um 6 Uhr morgens gebadet wurden, ohne einen Mucks zu machen, weil sie Angst hatten, sonst Schläge zu bekommen. Dazu muss man sagen, dass auch in Simbabwe die Temperaturen im Winter eisig kalt sind – in der Nacht kann es unter 5 Grad haben. Es war keine Liebe zu spüren – nur Härte und Kälte. Die kleineren Buben wurden von den Teenagern „erzogen“, dadurch erfuhren sie sehr viel Leid, da viele der älteren Buben aggressiv und gelangweilt waren,“ erzählt Nicole. 

2015 wurde das Kinderheim geschlossen – die Kinder wurden auf verschiedene Kinderheime aufgeteilt. Alle Buben, die über 18 waren mussten nun selbst zusehen, wie sie zurecht kamen. Charles und Christopher konnten noch die Schule in der Mission fertig machen (Matura-Niveau) und lebten dann im Internat der Schule, doch seit ein paar Jahren sind sie nun auf sich selbst gestellt und das harte Leben in Simbabwe hat auch sie nicht entkommen lassen.

Vor ein paar Wochen kontaktierte Charles Nicole und bat sie um Hilfe, nachdem Christopher mehrmals versucht hatte sich umzubringen. Er brauchte Geld, um ihn medizinisch versorgen zu können. Doch auch um sich in Zukunft selbst ernähren zu können, schlug er Martin und Nicole seine Idee über ein „Chickenproject“ vor. Er möchte Hühner züchten und diese anschließend verkaufen. Dazu brauche er ein Startkapital von 500 Euro, um sich ein Gehege, Futter, Küken usw. anzuschaffen.

„Natürlich wollten wir ihnen sofort helfen, doch wir kennen leider sehr viele solche Schicksale und Menschen, die uns um Hilfe bitten und wir können leider nicht allen aus unserer eigenen Tasche helfen. Wir wollten von Anfang an mit Kurima, nicht nur ein Kinderheim aufbauen, sondern auch Familien und Individuen helfen, die in Notsituationen geraten waren – nun war dieser Zeitpunkt anscheinend gekommen“, meint Nicole.

„Wir sammeln zwar immer noch Geld für das Kinderheim, doch im Moment scheint es, als bräuchten sehr viele uns bekannte Menschen in Simbabwe Hilfe. Wenn wir diesen Menschen helfen können, dann wollen wir das auch tun! Das Leben in Simbabwe war schon vor der Pandemie extrem schwer. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch, Lebensmittel sind extrem teuer geworden. Die meisten Menschen müssen sich mit eigenen Projekten irgendwie über Wasser halten.“

Charles und Chistopher sind sozusagen unser Pilotprojekt – wir wollen den jungen Brüdern eine Chance geben, die sie in ihrem harten Leben vielleicht nie hatten. Zum Glück erhielten sie eine Schulbildung – doch leider wuchsen sie ohne Zuneigung, Liebe und Hoffnung auf. Vielleicht können wir ihnen etwas davon zurück  geben und ihnen zeigen, dass Menschen in einem anderen Kontinent an die beiden glauben und ihnen ein besseres Leben wünschen.“

Unsere Mitarbeiter Mama Nomsa und Uncle Ray werden sich vor Ort um das Projekt kümmern und den jungen Männern bei der Umsetzung des Projekts unter die Arme greifen. Sie werden das Charles und Christopher auch wenn das Projekt schon läuft immer wieder besuchen und uns mit Fotos Bericht erstatten.

Wenn auch Sie den Brüdern helfen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit dem Verwendungszweck „Charles“ auf unser Vereinskonto:

IBAN: AT94 3633 6000 0490 6251 BIC: RZTIAT22336

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung.

Der Vorstand von Kurima.

Das Jahr 2020 – ein Rückblick

Das 2020 etwas anders verlief, als wir es uns alle vorgestellt haben, das ist wohl für niemanden neu. Diese spezielle Zeit hat jeden Menschen unterschiedlich beeinflusst. Jede Familie, jede Unternehmen und natürlich auch jeden Verein, wie wir es sind. Wir alle haben gewissen Veränderungen durchlebt.

Viele geplante Aktivitäten von und für Kurima konnten nicht stattfinden. Seien es nun zum Beispiel unser Benefizkonzert mit den Wiltener Sängerknaben oder auch unsere geplante Reise nach Simbabwe im Sommer, um vor Ort bei wichtigen Planungs- und Bauschritten mitzuhelfen. Und dies ist nur ein kleiner Ausschnitt davon, an was wir uns dieses Jahr anpassen mussten.

Also, welches Resümee ziehen wir nun aus diesem außergewöhnlichen Jahr?

Ganz einfach! Wir blicken, trotz allem, definitiv in eine positive und sehr freudige Zukunft. Gerade im Dezember konnten wir mit unserem lang geplanten Projekt, dem Bau des Faith Farm Children´s Home, beginnen! Nun stehen bereits die erste sanitäre Anlage und die Fundamente für die restlichen Gebäude.

Was wir auf alle Fälle hervorheben müssen, ist die tatkräftige Unterstützung, die wir in dieser schwierigen Phase erhalten haben. Viele neue Mitglieder haben sich unserem Projekt angeschlossen und sind mit Herzblut bei der Sache. Und die Mitglieder, auf die wir schon seit Jahren zählen können, haben ihre Arbeit noch weiter intensiviert und stehen uns in allen Belangen zur Seite.

Aber nicht nur das! Auch Leute, die nur von uns aus der Zeitung oder über Social Media erfahren haben, haben sich gemeldet, weil sie zum Beispiel Sachspenden für die Märkte bereitstellen wollten.

Und was war auf den Bauernmärkten los, die rund um Weihnachten, zum Glück, stattfinden konnten? Da sahen wir eine Großzügigkeit, die sehr vieles, was wir bis jetzt erlebt haben, überstiegen hat. Gerade in solchen Zeiten denken die Menschen erfreulicherweise auch an jene Leute, die es um einiges schwieriger haben und möchten von sich aus ihre Unterstützung anbieten.

Dafür möchten wir uns heute gerne bedanken! Danke, dass Sie unser Projekt, und somit die vielen Waisenkinder in Simbabwe, denen wir eine Zuhause bieten möchten, tatkräftig unterstützen! Ohne Sie wäre der geplante erste Bauschritt am Ende des Jahres niemals möglich gewesen. Und gerade in schwierigen Zeiten diese Nächstenliebe zu spüren, hat uns wirklich sehr berührt. Es zeigt wieder einmal, dass man als Team, das zusammenhält, um einiges stärker ist.

Wir sind mehr als glücklich, diesen großen Meilenstein in einem Jahr wie diesem erreicht zu haben!

Wir freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Jahre und hoffen weiterhin auf Ihre Unterstützung.

Geschrieben von Tanja Jakober, Mitglied des Vereins und der Projektgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“

Nullpunkt Visualisierung

Nicole’s Cousin Florian Ribis hat mit seiner Firma „Nullpunktvisualisierung“ großartige (freiwillige) Arbeit geleistet und uns einen Einblick gegeben, wie das Kinderdorf einmal aussehen könnte/sollte.

Wir finden, es sieht wirklich toll aus! Vielen Dank Flo!

Wie auf der Ansicht von Oben zu sehen ist, wird das Dorf wie ein Halbkreis aufgebaut werden. Die größte Hütte ist die Küche, in der die Kinder mit ihrer Mutter kochen, essen, lernen, spielen usw. können. es soll also auch als Aufenthaltsraum dienen.

Die zweitgrößte Hütte ist der Schlafraum für die Mutter, welche dort mit den kleinen Kindern schlafen wird.

Des weiteren verfügt das Dorf über 2 Badezimmer – eines für Jungs, eines für Mädchen. das sind die zwei kleinsten Hütten auf der linken und rechten Seite.

Die übrigen Hütten sind Schlafzimmer für die älteren Kinder, in jeder dieser Hütten werden 2 Kinder schlafen.

Es ist schön zu sehen, dass so viele Menschen, ihre Talente dafür benutzen, uns bei unseren Projekten zu helfen.