Faith Farm Children´s Home Update Februar 2022

Der Aufbau des ersten Kinderdorfes für zehn Kinder hat im März 2021 begonnen und wurde Ende des Jahres 2021 fertig gestellt. Das Kinderheim ist nun bezugsbereit. Da wir noch kein Administrationsgebäude erbauen konnten, ist das Kinderheim noch nicht registriert. Wir können jedoch Kinder als Pflegekinder aufnehmen. Dafür haben wir eine Betreuerin namens „Faith“ eingestellt. Mama Faith lebt seit Mitte Jänner 2022 im Faith Farm Children´s Home. Sie hat die Hütten geputzt und bezugsbereit gemacht. Nun wartet sie dort auf die ersten Kinder, die vom Jugendamt überstellt werden müssen.

Martin mit Mama Faith

Sobald wir genügend finanzielle Mittel haben, werden wir ein Administrationsgebäude errichten, damit das Heim offiziell registriert werden kann.

Die acht unterschiedlich großen Hütten sind alle verputzt, gemalt und gefliest. Es sind auch einige Möbelstücke vorhanden – Betten, Tische, Stühle usw.

Im Außenbereich des Dorfes befindet sich ein Waschbecken mit Waschrumpel, wo die Mutter und die Kinder ihre Wäsche waschen können.

Die zwei Badezimmer, die Küche und die Hütte der Mutter verfügen über fließend Wasser in den Waschbecken, Toiletten und Duschen. Das Abwasser wird in einem Abwassersystem gesammelt und gefiltert.

Als Martin im Januar 2022 vor Ort war, herrschten starke Regenfälle, was zu dieser Zeit normal und auch gut ist. Allerdings floss das Regenwasser direkt auf das Dorf zu, deshalb mussten die Hütten mit Betonumrandungen geschützt werden.

Dank des Regens lebten auch die Felder wieder auf. Es konnte ein großes Feld mit Mais angepflanzt werden – damit sollte der tägliche Bedarf an Sadza (Brei aus Maismehl, der täglich gekocht wird) gedeckt sein. Außerdem wachsen Kräuter, Zwiebel, Tomaten, Kohlgemüse und Obst in der Farm. Bauer Sixtus und seine Frau Maiane kümmern sich nicht nur um die Felder, sonder auch um 37 Ziegen, 53 Hühner, einen Hahn und 27 Küken. Im Januar wurde auch ein Bad für die Ziegen gebaut, in dem der Bauer die Ziegen regemäßig waschen und von Zecken etc. befreien kann.

Wir sind sehr froh, dass wir es trotz der schwierigen Zeiten geschafft haben, das erste Kinderdorf aufzubauen und hoffen, dass die Bürokratie mit dem Jugendamt nicht zu lange dauern wird, damit zumindest ein paar Kinder bald in dieses schöne Zuhause einziehen können. Wir bedanken uns bei all unseren Vereinsmitgliedern, Sponsoren und Spendern für Ihre Unterstützung. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft auf Ihre Hilfe zählen können.

Alles Liebe,
der Vorstand von Kurima

Das Jahr 2021 – Ein Rückblick

Wie immer zum Jahresende blicken wir zurück auf die vergangenen 12 Monate. Einfach war es für uns alle nicht, doch wir wollen uns nicht beklagen. Wir haben wirklich sehr viel geschafft und sind dankbar, dass wir einige Wochen in Simbabwe verbringen durften.

  • Das erste Kinderdorf wurde fertiggestellt und es wird noch dieses Monat eine Kinderdorfmutter eingestellt. Da wir aus finanziellen Gründen noch kein Bürogebäude bauen konnten, wird die Mutter, vorerst „nur“ fünf oder sechs Kinder als Pflegekinder aufnehmen. Die ersten Kinder sollen das Kinderdorf zum Jahresende beziehen. Mama Nomsa und Onkel Ray sind derzeit auf der Suche nach einer geeigneten Person, die für die Kinder sorgen kann. Es gibt in Simbabwe viele ausgebildete Menschen und wir haben bereits einige Frauen gefunden, die wir zum Vorstellungsgespräch eingeladen haben. Leider sind viele von ihnen so arm, dass sie sich die Reise nach Harare mit dem Bus nicht leisten können. Die Lage in Simbabwe ist also nach wie vor sehr kritisch. Der Großteil der Menschen lebt unter der Armutsgrenze. Wir sind jedoch überzeugt, dass wir bald eine geeignete Dame für die Aufgabe als Kinderdorfmutter finden werden.
  • In den letzten Wochen wurde noch am Feinschliff gearbeitet – auch das Abwassersystem wurde fertig gestellt. Die Fassaden der Hütten werden nun noch fertig gemalt. Sie sind also soweit bezugsbereit, allerdings fehlen noch Möbel. Den Ziegen scheint es gut zu gehen:

Da wir Corona-bedingt keine Veranstaltungen machen durften und auch nicht wissen, wie es im Jahr 2022 aussehen wird, sind wir besonders auf Ihre Spenden bzw. Mitgliedsbeiträge angewiesen.

Wir bitten Sie daher Ihren Mitgliedsbeitrag von 25 Euro für das Jahr 2021 einzuzahlen, falls Sie dies noch nicht gemacht haben.

Falls auch Sie Mitglied werden wollen: HIER finden Sie alle Informationen und das Anmeldeformular. Bei Fragen, können Sie sich gerne bei den Vorstandsmitgliedern melden.

Ein herzliches Danke an all unsere Mitglieder!

In den vergangenen Monaten haben sich einige Menschen gemeldet, die sich für eine Patenschaft interessieren. Falls auch Sie Interesse haben, ein Kind in Simbabwe langfristig und monatlich zu unterstützen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Die Patenfamilie wird im Laufe der Jahre von dem Kind immer wieder Post erhalten und die Entwicklung des Kindes so miterleben. Natürlich können Paten auch Briefe, Fotos und/oder kleine Geschenke nach Simbabwe mitschicken, wenn jemand von uns hinfliegt. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit Ziegen und Ziegelsteine zu spenden! Für weitere Informationen klicken Sie bitte HIER.

Zum Schluss hier noch ein paar Fotos vom Aufbau des Kinderheims und von unserer Reise im Sommer 2021:

Den Reisebericht von Nicole finden Sie HIER

Folgen Sie uns bitte auch auf Instagram und Facebook – dort finden Sie immer aktuelle Bilder und Videos. Bitte teilen Sie unsere Beiträge oder verlinken Sie uns. Sie helfen uns damit, unseren Bekanntheitsgrad zu erweitern.

Mama Nomsa bedankt sich für IHRE Unterstützung

Wir hoffen, dass wir bald wieder einen Informationsabend machen können, um Ihnen mehr Fotos und Video zeigen zu können.

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünscht der Vorstand von Kurima!

Danke für Ihre Unterstützung!

Spendenaufruf für 2 Brüder in Not

Die beiden Brüder Charles und Christopher wuchsen in einem Waisenhaus außerhalb Mutare auf, das Nicole schon während ihrer ersten Reise nach Simbabwe im Jahr 2012 kennen lernte. Als Kleinkinder wurden sie in das Kinderheim gebracht, bis heute wissen sie nicht, warum und was mit ihren Eltern passiert ist.

Das Kinderheim war sehr abgelegen, angeschlossen an einer Mission und geführt von Nonnen, die alle schon ziemlich alt waren. Die 15 Buben/Jugendlichen lebten dort mehr oder weniger auf sich selbst gestellt. Der Ort war geprägt von Gewalt, Armut und Hoffnungslosigkeit.

„Es war ein trauriger Ort – dunkle und kalte Räume, keine Spielsachen, fast keine Möbel, wie in einem Gefängnis, waren die Zimmer nebeneinander aufgereiht, die alle untertags von den Nonnen verschlossen wurden. In den Zimmern roch es vor allem bei den kleineren Buben nach Urin. In den Badezimmern, die gar nicht so schlecht ausgestattet waren gab es nur kaltes Wasser, mit dem die kleinen Buben um 6 Uhr morgens gebadet wurden, ohne einen Mucks zu machen, weil sie Angst hatten, sonst Schläge zu bekommen. Dazu muss man sagen, dass auch in Simbabwe die Temperaturen im Winter eisig kalt sind – in der Nacht kann es unter 5 Grad haben. Es war keine Liebe zu spüren – nur Härte und Kälte. Die kleineren Buben wurden von den Teenagern „erzogen“, dadurch erfuhren sie sehr viel Leid, da viele der älteren Buben aggressiv und gelangweilt waren,“ erzählt Nicole. 

2015 wurde das Kinderheim geschlossen – die Kinder wurden auf verschiedene Kinderheime aufgeteilt. Alle Buben, die über 18 waren mussten nun selbst zusehen, wie sie zurecht kamen. Charles und Christopher konnten noch die Schule in der Mission fertig machen (Matura-Niveau) und lebten dann im Internat der Schule, doch seit ein paar Jahren sind sie nun auf sich selbst gestellt und das harte Leben in Simbabwe hat auch sie nicht entkommen lassen.

Vor ein paar Wochen kontaktierte Charles Nicole und bat sie um Hilfe, nachdem Christopher mehrmals versucht hatte sich umzubringen. Er brauchte Geld, um ihn medizinisch versorgen zu können. Doch auch um sich in Zukunft selbst ernähren zu können, schlug er Martin und Nicole seine Idee über ein „Chickenproject“ vor. Er möchte Hühner züchten und diese anschließend verkaufen. Dazu brauche er ein Startkapital von 500 Euro, um sich ein Gehege, Futter, Küken usw. anzuschaffen.

„Natürlich wollten wir ihnen sofort helfen, doch wir kennen leider sehr viele solche Schicksale und Menschen, die uns um Hilfe bitten und wir können leider nicht allen aus unserer eigenen Tasche helfen. Wir wollten von Anfang an mit Kurima, nicht nur ein Kinderheim aufbauen, sondern auch Familien und Individuen helfen, die in Notsituationen geraten waren – nun war dieser Zeitpunkt anscheinend gekommen“, meint Nicole.

„Wir sammeln zwar immer noch Geld für das Kinderheim, doch im Moment scheint es, als bräuchten sehr viele uns bekannte Menschen in Simbabwe Hilfe. Wenn wir diesen Menschen helfen können, dann wollen wir das auch tun! Das Leben in Simbabwe war schon vor der Pandemie extrem schwer. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch, Lebensmittel sind extrem teuer geworden. Die meisten Menschen müssen sich mit eigenen Projekten irgendwie über Wasser halten.“

Charles und Chistopher sind sozusagen unser Pilotprojekt – wir wollen den jungen Brüdern eine Chance geben, die sie in ihrem harten Leben vielleicht nie hatten. Zum Glück erhielten sie eine Schulbildung – doch leider wuchsen sie ohne Zuneigung, Liebe und Hoffnung auf. Vielleicht können wir ihnen etwas davon zurück  geben und ihnen zeigen, dass Menschen in einem anderen Kontinent an die beiden glauben und ihnen ein besseres Leben wünschen.“

Unsere Mitarbeiter Mama Nomsa und Uncle Ray werden sich vor Ort um das Projekt kümmern und den jungen Männern bei der Umsetzung des Projekts unter die Arme greifen. Sie werden das Charles und Christopher auch wenn das Projekt schon läuft immer wieder besuchen und uns mit Fotos Bericht erstatten.

Wenn auch Sie den Brüdern helfen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte mit dem Verwendungszweck „Charles“ auf unser Vereinskonto:

IBAN: AT94 3633 6000 0490 6251 BIC: RZTIAT22336

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung.

Der Vorstand von Kurima.

Happy Birthday Morija

Wegen Corina ist Nicole’s Studienkollegin Morija während ihrer Weltreise auf Cost Rica gestrandet und das zu ihrem 30. Geburtstag…

Doch das macht der Powerfrau nicht viel aus und daher nutzte sie die Gelegenheit für eine Crowdfunding-Kampagne auf Go-Fund-Me.

Bis jetzt hat sie rund 800 Euro für den Aufbau des ersten Kinderdorfes gesammelt, denn einige haben auch direkt auf unser Bankkonto gespendet bzw. Ziegelsteine erworben!

Falls auch DU Morija bekannter oder unbekannterweise ein verspätetes Geburtstagsgeschenk bereiten möchtest, dann kannst du dies HIER gleich tun.

Wir danken Morija für ihre Selbstlosigkeit und ihren Freunden und Verwandten sagen wir DANKE für die großzügigen Spenden!

ALLES ALLES LIEBE ZUM 30. GEBURTSTAG LIEBE MORIJA !!

Ziegelsteinaktion

Mit dem Erwerb eines oder mehrerer Ziegelsteine helfen Sie gezielt beim Aufbau des ersten Kinderdorfes mit.

Ganz einfach das Online Formular ausfüllen und den gewünschten Betrag überweisen. Dafür werden Sie namentlich auf unserer Webseite UND in unserem Kinderheim erwähnt, wenn Sie dies möchten.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Ziegelsteinaktion.

Ich helfe – Hilf auch du!


Crowdfunding für Brunnenbau

Um mit dem Bau eines Brunnens baldmöglichst beginnen zu können, haben wir auf GoFundMe eine Seite erstellt, auf der Sie ganz einfach von jedem beliebigen Land aus für dieses Vorhaben spenden können. Unser Ziel war es, vorerst 1000,- Euro zu sammeln, doch natürlich kann dieses auch überschritten werden, da ein Brunnen wird weitaus mehr kosten.

Mehr Infos auf GoFundMe

In order to drill a borehole, we have started a Crowdfunding page that enables you to donate from all over the world without having to pay high bank fees. The donations will be used for the borehole only. Our initial goal was, to collect 1000 Euros (USD 1153.00) , but a borehole will cost much more than that.

Find out more on GoFundMe

 

Natürlich können Sie auch einfach auf unser Spendenkonto überweisen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Thank you very much for your Support!