Nach einer Informationsveranstaltung im Juni 2020 entschied sich ein Paar aus Innsbruck, eine Patenschaft für Kupa zu übernehmen, um ihm regelmäßige Untersuchungen im Krankenhaus, Medikamente, Physiotherapie, eine ausgewogene Ernährung, eine gute Schulbildung und vieles mehr zu ermöglichen.kurima-pate-kupa

Die finanzielle Unterstützung durch die Paten, erleichtert das Leben der Eltern und der Geschwister von Kupa drastisch.

Wir bedanken uns ganz herzlich im Namen der Familie und wir freuen uns über die großzügige Unterstützung.

Schon bevor der Verein gegründet wurde, machten wir immer wieder Spendenaufrufe, um Menschen, die in Notsituationen geraten waren, zu helfen. So war es auch im Mai 2017, als wir erfuhren, dass der kleine Kupakwashe schwer krank war und aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen und der Armut seiner Familie, keine Hilfe bekam. Kupa wurde im August 2017 ein Jahr alt und konnte weder gehen noch alleine sitzen, da er mit einem offenen Rückenmark zur Welt gekommen war. Ausserdem litt er von Geburt an, an Hydrocephalus (Wasserkopf).

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Update Dezember 2018

Obwohl die Operationen des Rückenmarks in Simbabwe gratis ist, konnte sich die Familie dies nicht leisten, da Krankenhausrechnungen, Transportkosten, Medikamente und Physiotherapie bezahlt werden mussten. Durch unseren Spendenaufruf konnten wir ihm eine Chance für eine bessere Zukunft geben. Er wurde im August 2017 in Harare, der Hauptstadt von Simbabwe, operiert und kann mittlerweile Dank erfolgreicher OP und Physiotherapie alleine sitzen und wird in Zukunft gehen lernen. An seinem Kopf wurde ihm ein Shunt eingesetzt.

Für die Familie wurde Dank des Spendenaufrufs jedoch nicht nur ein Traum erfüllt, sondern gleich zwei! Denn auch die Mutter von Kupa konnte endlich an ihrem Knie operiert werden, welches durch eine 9-jährige (!) Entzündung extrem schmerzhaft und geschwollen war. Das Bein hätte beinahe amputiert werden müssen, als man herausfand, dass die Frau Krebs hat. Die Beiden wurden im August 2017 erfolgreich operiert und sind nun wieder mit Kupas beiden Brüdern und ihrem Vater vereint. Kupa’s Mutter lernte bei der Physiotherapie, wie sie ihrem Sohn weiterhin helfen kann, damit er bald lernen wird zu laufen. Sie sind sehr glücklich und dankbar! Natürlich unterstützen wir die Familie auch weiterhin, da beide Elternteile keine Arbeit haben und auch der älteste Sohn spezielle Betreuung braucht, da von Geburt an gehörlos war. Aus diesem Grund besucht er eine spezielle und teurere Schule.

Update Dezember 2018:

Im Dezember 2018 besuchten wir Kupa und seine Familie in Bohera. Die Familie zeigte sich immer noch sehr dankbar dafür, dass wir die Operationen von Kupa und seiner Mutter durch die Hilfe unserer Spender ermöglichen konnten.
Die OP-Wunde an Kupa’s Rücken ist gut verheilt und auch der Shunt an seinem Hinterkopf hat große Wirkung gezeigt – Sein Kopf ist nun viel kleiner als vorher und hat eine normale Form angenommen. Der Shunt muss in den nächsten Monaten im Krankenhaus in Harare ausgetauscht werden.
Obwohl Kupa nun schon zweieinhalb Jahre alt ist, ist er immer noch sehr klein und mager. Seine Entwicklung scheint verzögert zu sein. Dank der Operation kann er nun selbstständig sitzen und sich durch krabbeln zumindest ein bisschen selbst fortbewegen. Um gehen zu lernen, braucht er weiterhin viel Physiotherapie. Dies stellt für die Familie eine große Herausforderung dar, denn die Physiotherapie können sie nur in der ca. 4 Stunden entfernten Hauptstadt in Anspruch nehmen.
Auch seiner Mutter geht es Dank ihrer Operation am Knie viel besser, sie hat jedoch immer wieder Schmerzen. Daher halfen wir ihr mit Medikamenten, Geld für Transportkosten und mit Kleidung, Spielsachen und Schuhen für ihre drei Söhne.
Es war sehr schön und gleichzeitig sehr emotional Kupas Familie wiederzusehen. Die Operationen haben sehr viel in ihrem Leben verbessert und obwohl sie sich nicht beklagt haben, kann man doch feststellen, dass das Leben der Familie immer noch sehr schwer und hart ist.